Die fairwärts Gewinnerinnen und Gewinner 2020

Wir freuen uns, euch die GewinnerInnen des fairwärts-Wettbewerbs 2019/2020 verkünden
zu dürfen! Im diesjährigen Wettbewerb wurden Preise an den jeweiligen ersten Platz der Kategorien „Biodiversität“, „nachhaltige Servicequalität“ & „faire Begegnungen“ vergeben. Wir gratulieren den PreisträgerInnen herzlich und danken allen BewerberInnen, die am Wettbewerb teilgenommen haben, für Ihre großartigen Einreichungen!


Die Preisträgerinnen und Preisträger

Kategorie 1: Biodiversivität

    • Gewinner: travel-to-nature mit den Vorzeigeprojekten „La Tigra“ und „Ecocentro Danaus“ in Costa Rica

Kategorie 2: nachhaltige Servicequalität

Kategorie 3: faire Begegnungen

    • Gewinner: Fairaway mit der „Indonesien Impact Reise“

Sieger der Publikums-Herzen


Auf den Punkt

Platz 1 in der Kategorie „Biodiversität“ geht an travel-to-nature als Veranstalter für weltweite Naturreisen. Die Devise lautet dabei: nicht trotz, sondern durch die Reisen einen positiven Beitrag zum Schutz der Natur vor Ort zu leisten. Beim Thema Biodiversität besticht insbesondere das eigene Projekt „La Tigra“ in Costa Rica: In diesem Naturschutzprojekt mit sozialem Charakter wird durch die Aufforstung ein natürlicher Regenwald geschaffen, der umliegende Wälder verbindet und so Tieren Schutz beim Durchqueren bietet. Darüber hinaus lädt es Reisende mit der La Tigra Rainforest Lodge auf ein echtes Urwald-Abenteuer ein, das gleichzeitig begeistert und sensibilisiert. Auch im Inland ist travel-to-nature aktiv und unterstützt beispielsweise mit dem NABU lokale Projekte rund um den Firmensitz. Dieser lokale wie internationale Einsatz zum Schutz der Biodiversität unter aktivem Einbezug der Reisenden überzeugte die Jury und verschaffte Travel to Nature den Gewinn in der Kategorie „Biodiversität“.

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Auf Platz 1 in der Kategorie „Nachhaltige Customer Journey“ schaffte es die Destinationsmanagementorganisation Ammergauer Alpen, die mit ihrem Konzept zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung in der Region bei gleichzeitiger Bewahrung des regionalen Brauchtums beeindruckt. Punkten können die Ammergauer Alpen zudem mit ihrem durchdachten Verkehrskonzept und durch die nachhaltige Mobilität: Seit April 2019 fahren die Gäste mit elektronischer Gästekarte in der gesamten Naturparkregion, sowie in einigen benachbarten Regionen kostenlos Bus & Bahn. Und auch im Naturpark besteht eine umfassende Strategie zur nachhaltigen Besucherlenkung, beispielsweise durch eine Wegeschilderung, die sich an Schutz- und Schongebieten orientiert. Lehrpfade und naturkundliche Führungen reichen von Moor- und Vogellehrpfaden über Biber- und Adlerbeobachtungen bis hin zu Kräuterführungen und Orchideenwanderungen. So wird ein Verständnis für die Lebensräume geschaffen und die BesucherInnen werden ungezwungen an einen respektvollen Umgang mit der Natur herangeführt. Ihre Wahl begründet die Jury damit, dass die Ammergauer Alpen durch diese Maßnahmen sowie die Beteiligung an einer Vielzahl an weiteren Projekten Menschen und BesucherInnen aktiv zu mehr Umwelt- und Naturschutz motiviert.

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Platz 1 in der Kategorie „faire Begegnungen“ belegt „Fairaway“ mit der „Indonesien Impact Reise“, einer maßgeschneiderten Rundreise mit dem Ziel einer durch und durch nachhaltigen Reisegestaltung. Konkret bedeutet das beispielsweise: alternative Routen und Transportmittel, Reisen in der Nebensaison, kulturelle Begegnungen, Plastikvermeidung und der Verkauf ohne Zwischenhändler. Der Reiseveranstalter stellt sicher, dass die ausschließlich lokalen Partner und Leistungsträger seinen Nachhaltigkeitsansprüchen entsprechen und sensibilisiert sie gleichzeitig für ihre soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung. Um stabile und nachhaltige Wirtschaftskooperationen zu schaffen gibt es im Zielland nur jeweils eine lokale Agentur, welche größtmöglichen Freiraum bei der Gestaltung der Routen bekommt, die von Transport über Übernachtung bis hin zum Batik-Workshop gezielt die lokale Bevölkerung miteinbeziehen. So wird ein tolles Erlebnis für umweltbewusste Reisende geboten, die mit ihrer Reise nicht nur sich selbst einen Wunsch erfüllen, sondern auch einen Beitrag zur regionalen Entwicklung von Familien und Gemeinden leisten. Dafür sprechen die Zahlen: zwischen 80-88% Umsatzes vom Reisepreises fließen ins Reiseland und kommen den dortigen Akteuren zugute. Besonders gefiel der Jury das durchdachte und tiefenwirksame Konzept, bei dem nicht nur einzelne Reisebausteine nachhaltig gestaltet werden, sondern das gesamte Reiseangebot. So werden faire Begegnungen geschaffen, von denen alle Beteiligten profitieren.

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Der Reiseveranstalter „Feel the World“ kann sich über einen klaren Vorsprung beim Publikumsvoting freuen: Die Reise „Living Islands“ in Thailand begeisterte und überzeugte die meisten Leute und konnte so das Online-Voting für sich entscheiden. Auf der 14-tägigen Reise lernen junge Erwachsene unterschiedlichste Ecken Thailands kennen, wobei das Augenmerk von „Feel the World“ bewusst auch außerhalb klassischer „Highlights“ liegt und dafür möglichst nah an der lokalen Bevölkerung und Kultur. Dabei tauchen die Reisenden insbesondere in die Kultur der Moken, ehemaliger Seenomaden, ein: Es wird in der Nähe einer Siedlung in Zelten in einer Strandbucht übernachtet und tagsüber bringen Workshops und verschiedenste Aktivitäten (z.B. das Basteln von traditionellem Schmuck oder tauchen) die Bräuche und Traditionen der Moken näher. Vor- wie auch während der Reise wird größter Wert auf die Sensibilisierung der Reisenden und den Einbezug der lokalen Bevölkerung gelegt. Feel the World arbeitet bei seinen Reisen bevorzugt mit lokalen Anbietern zusammen, damit Einheimische maximal von den Reisen profitieren können.

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